Antispe

Antispeziesismus

 

Speziesismus ist die Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu

einer Art, so wie Rassismus und Sexismus die Diskriminierung aufgrund

der Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe bzw. zu einem Geschlecht

sind.

 

Antispeziesismus (Anti-Speziesismus) ist daher ebenso notwendig wie

Antirassismus und Antisexismus.

 

Die Diskriminierung, Ausbeutung und Unterdrückung anderer wird

jeweils mit willkürlichen, ethisch irrelevanten Unterschieden begründet.

Rassisten, Sexisten und Speziesisten bewerten die Interessen der

Mitglieder der einen (meist ihrer eigenen) Gruppe höher als die der

anderen, selbst wenn diese geringer sind. Während mittlerweile

weitgehend Konsens über die Ablehnung von Rassismus und Sexismus

besteht, ist der Speziesismus nach wie vor allgegenwärtig. Alle diese

Formen der Diskriminierung verstoßen jedoch gegen das ethische Prinzip

des Gleichheitsgrundsatzes: Gleiches gleich zu behandeln.

 

Der Begriff "Speziesismus" ("speciesism") wurde Anfang der 70er von

Richard Ryder geprägt.

 

 

 

Speziesismus

spe·cies·ism

Date: 1973


1: prejudice or discrimination

based on

species; especially:

discrimination

against animals


2: the assumption of human

 

superiority on which speciesism

is

based

 

 

(1: Vorurteil oder

Diskriminierung auf

 

Grundlage der Art;

insbesondere:

 

Diskriminierung von Tieren.

2:

Die Annahme menschlicher

 

Überlegenheit auf der

 

Speziesismus basiert)

 

Merriam-Webster Dictionary

Human intolerance or discrimination on the

basis of

 

species, especially as manifested by cruelty

to or

 

exploitation of animals.

 

(Menschliche Intoleranz oder

Diskriminierung auf

 

Grundlage der Art, wie sie sich besonders in

 

Grausamkeit gegenüber oder Ausbeutung

von

 

Tieren zeigt.)

 

 

The American Heritage Dictionary of the
 
English
 
Language, Fourth Edition, Houghton Mifflin
 
Company, 2000

Quelle:http://antispe.de/

 

 

 

Jährlich werden in Deutschland mehr als 500 Millionen Schweine, Kühe

und

Hühner für den Verzehr getötet. Die Zahl der jährlich weltweit getöteten

Fische wird nicht mehr in Individuen, sondern in Tonnen gezählt: 100

Millionen Tonnen Fisch werden jedes Jahr aus den Weltmeeren gezogen.

Hinzu kommen 55 Millionen Tonnen Fisch, die auf Fischfarmen gezüchtet

und getötet werden.

 

Die meisten Fleisch- und Milchprodukte, sowie Eier, stammen aus

Intensivhaltung. In Deutschland sind es rund 98,5% und in den USA sind

es soger 99,5%. Die Tiere werden in so kleinen Käfigen eingepfercht,

dass sie sich nicht einmal umdrehen können. Alles Natürliche wird ihnen

genommen – Hühnern wird der Schnabel mit einer heißen Klinge

abgeschnitten, Schweinen wird der Schwanz abgekniffen und Tiere, wie

Kühe, Schafe und Schweine werden kastriert – alles ohne Schmerzmittel.

Und man setzt sie massiv unter Druck, damit sie die höllischen

Bedingungen überleben, die sie ansonsten umbringen würden.

 

 

Es ist moralisch verwerflich, dass wir Tiere als Wegwerfartikel

betrachten, die wir benutzen und missbrauchen wie es uns gerade passt.

Die Ausbeutung der Tiere basiert auf denselben Vorurteilen, die auch

eine Ausbeutung von Menschen einer anderen Rasse, eines anderen

Geschlechts oder einer anderen Religion ermöglichen. Wir haben kein

Recht, Tiere zu benutzen – für Nahrung, Kleidung, Experimente oder

Unterhaltung.

 

 

 

 

Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Alexander v. Humboldt (1769-1859)

 

 

 

 

In einer Welt des Hasses und der Gewalt dürfen wir glücklich sein, der Ehrfurcht vor dem Leben zu dienen. Ethisch ist der Mensch nur, wenn ihm das Leben, auch das des Tieres heilig ist.
(Albert Schweitzer)

 

 

 

 

Solange es Schlachthäuser gibt,
wird es auch Schlachtfelder geben.
Leo Tolstoi (1828-1910)


Fleischessen ist ein Überbleibsel der größten
Rohheit; der Übergang zum Vegetarismus ist die
erste und natürlichste Folge der Aufklärung.
Leo Tolstoi (1828-1910)

 

 

 

 

 

Worüber sich die wenigsten Menschen Gedanken machen, ist die

Geisteshaltung und -stärke von Veganern.


Jenny Wicke

 


 


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